Homocystein Behandlung - Homocystein Netzwerk

Osteoporose, Schlaganfall und Co. – Volkskrankheiten und Homocystein

Die Aminosäure Homocystein entsteht während des so genannten Methionin-Stoffwechsels, der beispielsweise die Leber vor übermäßiger Fetteinlagerung bewahrt und an der Produktion von Hormonen beteiligt ist, die der Gewichtsreduktion dienen. Homocystein selbst birgt jedoch keinerlei Mehrwert für den Körper und kann bei einer hohen Konzentration im Blut schädlich wirken. Aus diesem Grund ist der Körper bestrebt, das Hcy schnell wieder abzubauen, was er jedoch nur mit Hilfe der Vitamine B6, B12 und Folsäure schafft. Bei einem Vitaminmangel bleibt das Homocystein also im Blut und kann dann für verschiedene Volkskrankheiten mit verantwortlich sein.

Homocystein und Osteoporose

Bei einer Osteoporose-Erkrankung wird von den Osteoklasten mehr Knochenmaterial abgebaut, als von den Osteoblasten aufgebaut werden kann. In der Folge nimmt die Knochendichte ab, der Knochen wird porös und anfälliger für einen Bruch. Meist sind die Wirbelkörper, der Oberschenkel- oder der Hüftknochen von Osteoporose-bedingten Brüchen betroffen.

Ungefähr ab dem 55. Lebensjahr nimmt die Knochendichte besonders bei Frauen in bzw. nach den Wechseljahren ab. Dies liegt daran, dass in dieser Zeit große Umstrukturierungen im Hormonhaushalt vonstattengehen, weswegen der Stoffwechsel zeitweilig heruntergefahren werden muss. Das Homocystein verbleibt sehr viel länger im Körper und kann die Knochenstrukturen des Körpers angreifen. Nicht nur bei Frauen zeigt sich ein Zusammenhang zwischen Osteoporose und einem erhöhten Hcy-Spiegel, auch Männer sollten den Wert regelmäßig kontrollieren lassen und entsprechend Vitamin B6, B12 und Folsäure zuführen.

Zu viel Homocystein begünstigt Depressionen

Die Welt um uns herum läuft zunehmend schneller und hektischer und wir sind bestrebt, mitzuhalten. Wer sich keine regelmäßigen Ruhe- und Entspannungsphasen gönnt, kommt schnell an seine Grenzen und sieht sich mit einem Burn-Out bzw. einer Depression konfrontiert. Es gibt viele verschiedene Ursachen für Depressionen, die etwa in der Kindheit liegen oder erst später auftreten.

Ein Folsäuremangel, der einen erhöhten Homocysteingehalt im Blut begünstigt, gilt als Verstärker von Gemütserkrankungen. Zusätzlich wirken verschriebene Antidepressiva weniger gut, wenn nicht ausreichend Folsäure vorhanden ist. Dies ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass Folsäure an der Bildung der Glückshormone beteiligt ist. Sind also ohnehin kaum Serotonin und Dopamin vorhanden, helfen auch Antidepressiva, die den Abbau dieser beiden Hormone verzögern, wenig. Ein intakter Abbau von Homocystein kurbelt die Bildung des sogenannten SAMe (S-Adenosyl-Methionin) an, das ebenfalls depressive Symptome lindern kann.

Einen Schlaganfall vermeiden

Bei einem Schlaganfall wird das Gehirn für eine gewisse Zeit weniger gut durchblutet, eine Hirnblutung liegt hingegen vor, wenn der Schlaganfall durch austretendes Blut im Gehirn verursacht wurde. In beiden Fällen kommt es zu einer Vernichtung von Nervenzellen sowie zu einem Ausfall des zentralen Nervensystems, deshalb sollte immer schnellstmöglich ärztliche Hilfe herbeigeholt werden. Denn die Folgeschäden eines unbehandelten Schlaganfalls reichen von Sehstörungen über Lähmungen bis hin zum Tod (wobei die Zahl der Todesfälle stetig zurückgeht).

Um einen Schlaganfall zu vermeiden, sollte Übergewicht abgebaut sowie Nikotin und Alkohol gemieden werden. Daneben ist eine Senkung des Homocysteinspiegels wichtig. Denn dieser sorgt für Ablagerungen an den Gefäßwänden, indem Gerinnungsprozesse ausgelöst werden. Und dies kann auch das zum Gehirn führende Blutgefäß betreffen – bis zu einem Schlaganfall ist es dann nicht mehr weit.

Die Sehschärfe kann negativ vom Homocystein beeinflusst werden

Im Zuge eines Glaukoms kommt es zu einem Verlust von Nervenfasern im Auge. Folge hiervon sind Gesichtsfeldausfälle und im weiteren Verlauf eine Erblindung. Auslöser für ein Glaukom ist ein Missverhältnis zwischen Blutdruck und Augeninnendruck. Wer also mit Bluthochdruck oder Diabetes zu kämpfen hat bzw. auf Vorkommen von grünem Star in der Familie verweisen kann, sollte den Augeninnendruck regelmäßig messen lassen. Denn ein Glaukom wird von den Betroffenen meist erst spät wahrgenommen, da das gesunde Auge unscharfe Flecken des ungesunden Auges ausgleicht.

Vitamin B12 ist essentiell für die Nervenfasern, denn diese sind von einer schützenden Myelinscheide umgeben, deren Intaktheit vom Vitamin B12 abhängig ist. Ist wenig Vitamin B12 vorhanden, dürfte der Hcy-Spiegel in der Regel sehr hoch sein und die nun ohnehin schlecht geschützten Nervenfasern müssen sich auch noch mit dem Zellgift auseinandersetzen. Eine Schädigung des Sehnervs, die unter anderem auf zu viel Hcy zurückzuführen ist, ist demnach keine Seltenheit. Wer die Vitamin B6, B12 und Folsäure nicht in ausreichenden Mengen über die Nahrung zu sich nimmt oder einen erhöhten Bedarf hat – etwa Schwangere – sollten auf ergänzende Präparate zurückgreifen.

Homocystein Therapie

5 Gründe, den Homocysteinwert zu senken

Ein erhöhter Homocysteinwert kann weitreichende Folgen haben, welche die gesamte Gesundheit bedrohen und für frühzeitige Beschwerden sorgen, denn Homocystein (Hcy) ist für unsere Zellen Gift. Die Reduktion des Wertes im Blut ist durch eine hohe Konzentration von Vitamin B6, B12 und Folsäure zu erreichen, denn diese Vitamine unterstützen den Körper maßgeblich beim Abbau des Homocysteins. Warum Sie Ihren Hcy-Wert reduzieren sollten, erfahren Sie in unserem Blogartikel.

Schutz für die Arterien
Die Unterscheidung von HDL (High-Density-Lipoprotein-Cholesterin) und LDL (Low-Density-Lipoprotein-Cholesterin) in gutes und böses Cholesterin ist insofern korrekt, als dass das „böse LDL“ sehr leicht oxidierbar ist und dann eine Gefahr für den Körper darstellt. In Kombination mit dem Hcy sorgt die Oxidation dafür, dass unser Blut schneller verklebt und sich an den Arterienwänden anlagert. Eine gefährliche Thrombose zu erleiden, bei welcher es zu Gefäßverschlüssen kommt, ist zu diesem Zeitpunkt sehr wahrscheinlich. Neben der Anlagerung an den Arterienwänden sorgen die vom Homocystein begünstigten freien Radikale für unbewegliche Gefäßwände. Folge hiervon können ein Schlaganfall oder Herzinfarkt sein.

Das Immunsystem unterstützen
Unser Immunsystem schützt den Körper vor Viren und Bakterien und entsorgt entartete Zellen. Um diese Arbeit zuverlässig erledigen zu können, braucht unsere Abwehr Antioxidantien, denn überwiegen die freien Radikalen, werden wir krank. Der Superstar unter den Antioxidantien ist das so genannte Glutathion, das in den Zellen für Ordnung sorgt und – soweit zahlreich vorhanden – viele Krankheiten abwehrt. Gebildet wird das Glutathion beim Abbau von Hcy, je niedriger der Wert des Homocysteins, desto höher der Glutathion-Anteil und desto fitter das Immunsystem.

Die Hormone in Balance bringen
Während und nach dem Beginn der Wechseljahre können Probleme mit dem Hormonhaushalt auftreten, was an sich nicht verwunderlich ist, da der Körper große Umstrukturierungen durchführt und es eine gewisse Zeit dauert, bis sich alles wieder eingependelt hat. Bei vielen Frauen zeigt sich ein Zusammenhang zwischen dem nun niedrigen Östrogenlevel und einem hohen Hcy-Wert, weshalb das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfall in diesem Lebensabschnitt stark zunimmt. Da mit viel Homocystein auch ein höherer Wert an Arachidonsäure einhergeht kommt es durch Eicosanoide – hergestellt aus eben jener Arachidonsäure – vermehrt zu entzündlichen Prozessen. Die Reduktion des Hcy-Wertes mittels den Vitaminen B6, B12 und Folsäure hilft dem Körper dabei, gesund zu bleiben und den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Gehirnfunktionen und IQ
Von den Risiken, die oxidative Stoffe mit sich bringen, ist insbesondere das Gehirn betroffen. Um leistungsfähig zu bleiben und verschiedene Aufgaben konzentriert zu bewältigen, ist eine erfolgreiche Methylierung von Nöten, die zur Bildung von Dopamin und Serotonin beiträgt und nur dann gut funktioniert, wenn ausreichend Vitamin B6, B12 und Folsäure vorhanden sind. Der Schutz des Gehirns vor oxidativen Stoffen wird mit einer höheren Leistungsfähigkeit und einigen zusätzlichen IQ-Punkten mehr belohnt. Wer sich also eher schlecht konzentrieren kann, sich oft schlapp und ausgelaugt fühlt, sollte den Hcy-Wert überprüfen lassen und gegebenenfalls entgegenwirken.

Volkskrankheiten vermeiden
Ein hoher Hcy-Wert kann vielerlei Krankheiten auslösen, da die körpereigene Abwehr mit zunehmendem Homocystein geschwächt wird. So erhöht sich das Risiko, eine Tumorerkrankung, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Auch für Glaukome kann das Homocystein mitverantwortlich sein, ebenso wie für Depressionen, da die Ausschüttung von Dopamin und Serotonin gestört ist. Um den Körper gesund zu erhalten, sollte halbjährlich ein Bluttest durchgeführt werden, um den Hcy-Wert im Auge zu behalten und gegebenenfalls mit einem Kombi-Präparat, das die Vitamine B6, B12 und Folsäure in hochkonzentrierter Form enthält, entgegenzuwirken.

Homocystein Behandlung

5 Tipps und Tricks rund um Homocystein

Homocystein (Hcy) ist eine toxische Aminosäure, die kurzzeitig im menschlichen Stoffwechsel entsteht und im besten Fall schnell wieder abgebaut wird. Denn je niedriger der Hcy-Wert im Blut, desto geringer ist das Risiko, schwere Krankheiten davonzutragen. Lesen Sie im Folgenden fünf Tipps zum Umgang mit Homocystein.

1.  Das Risiko für Krankheiten wirksam reduzieren

Osteoporose, Schlaganfall, Herzinfarkt und Alzheimer sind nur eine kleine Auswahl der Krankheiten, die durch einen zu hohen Hcy-Wert begünstigt werden. Wer dieses Risiko dezimieren möchte, sollte ein wachsames Auge auf die Hohe des Homocysteinspiegels im Blut haben. Denn Homocystein erhöht die Bildung von aggressiven Sauerstoffradikalen (ähnlich dem Vorgang bei zu hoher Sonneneinstrahlung auf die Haut). Folge hiervon können Schädigungen verschiedener Zellen und vor allem der Arterienwände sein, an denen es zu Ablagerungen – der so genannten Plaque – kommt. Im weiteren Verlauf wird der Blutfluss zunehmend eingeschränkt, bis es zu einem Blutgerinnsel oder zur Verstopfung kleinerer Gefäße kommt.

2.        Die richtige Ernährung

Unsere Ernährung bestimmt unsere Gesundheit maßgeblich mit. Vitaminarme Ernährung, Fertiggerichte und einfache Kohlenhydrate bieten dem Körper kaum ausreichend Nährstoffe. Diese braucht er aber dringend, um die gesamten Abläufe korrekt aufeinander abzustimmen, den Stoffwechsel zu steuern, das Immunsystem zu unterstützen etc. Um dem Hcy den Garaus zu machen, sind besonders die Vitamine B6, B12 und Folsäure wichtig. Diese finden sich in Fleisch, Milch, Fisch, Gemüse, Obst und Nüssen. Besonders Gemüse und Obst sollten täglich in den Speiseplan integriert werden, bei tierischen Produkten, wie Fleisch und Fisch, sind 300 bis maximal 600 Gramm pro Woche völlig ausreichend. Vegetarier und Veganer sowie Menschen mit einer Aufnahmestörung der Vitamine (etwa durch Entzündungen im Magen-Darm-Trakt) können sich hier mit einem Kombi-Präparat gegen einen zu hohen Hcy-Wert wappnen.

3.        Bewegung bringt den Stoffwechsel in Schwung

Ausreichende und regelmäßige Bewegung beugt eine Vielzahl an Erkrankungen vor, hält das Herz-Kreislauf-System auf Trab und lässt mögliche überflüssige Pfunde schmelzen. Welchen Sport Sie betreiben, bleibt im Wesentlichen Ihnen überlassen. Denn schweißtreibende Ausdauer-Einheiten sind nicht jedermanns Sache und meist auch nicht zwingend notwendig, um dem Körper Gutes zu tun. Ein zügiger Spaziergang an der frischen Luft oder Yoga und Pilates sind ebenfalls ein guter Anfang und bauen Stress ab.

4.        Den Hcy-Wert regelmäßig messen lassen

Das Messen des Hcy-Wertes kann eine schwierige Angelegenheit sein, hören Sie sich daher am besten nach einem Arzt mit entsprechender Erfahrung und dem nötigen Equipment um, oder fragen Sie in größeren Kliniken nach einer Hcy-Messung. Wer um seinen Homocystein-Wert weiß, kann entsprechend handeln und entgegenwirken. Bei unauffälligen Befunden genügt in der Regel eine halbjährliche Messung. Anders verhält es sich hingegen bei Risikogruppen. Zu diesen zählen Personen ab dem 50.-65. Lebensjahr sowie Veganer, Schwangere und Menschen mit einem Gendefekt, der den Abbau des Hcy-Wertes verlangsamt. Hier ist eine engmaschige Kontrolle angebracht, bis der Homocystein-Wert mithilfe ausreichender Vitamin-Aufnahme wieder in einem normalen Bereich liegt.

5.        Das Kombi-Präparat aus den Vitaminen B6, B12 und Folsäure

Die gezielte Gabe der drei Vitamine B6, B12 und Folsäure reduziert den Hcy-Wert im Blut nachweislich, sofern das Präparat regelmäßig eingenommen wird. Die alleinige Gabe eines der drei Vitamine hat sich als wenig zielführend erwiesen. Aus diesem Grund finden Sie in Synervit die passende und patentierte Abstimmung der Vitamine aufeinander, sodass sich diese wirksam am Abbau des Homocysteins im Körper beteiligen können und Sie damit gesund erhalten.

Blutbild Homocystein

Wie wird der Homocystein-Wert gemessen?

Zu erfahren, ob der Homocysteinwert in erhöhter Konzentration im Blut vorliegt, ist einerseits wichtig, um zukünftige Krankheiten, wie Osteoporose oder einen Schlaganfall, wenn möglich zu vermeiden und andererseits, um für bereits bestehende Beschwerden eine Ursache zu finden und diese zu behandeln. Leider ist es nicht immer problemlos möglich, den Hcy-Wert zu messen, da es sich hierbei eigentlich um ein kurzzeitig auftretendes Stoffwechselprodukt handelt, dessen Konzentration durch viele Faktoren verfälscht werden kann. Deshalb ist es wichtig, die Blutproben schnell zu zentrifugieren und zu analysieren. Jedoch gibt es durchaus zuverlässige Messmethoden, die den Wert akkurat bestimmen. Diese sollen im Folgenden vorgestellt werden. Weiterlesen

Blutwerte Homocystein

Ab welcher Konzentration macht Homocystein krank?

Homocystein steht im Verdacht, verschiedene Erkrankungen zu verursachen. Darunter sind Osteoporose, Alzheimer, Glaukom und Herz-Kreislauferkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. Doch ab welcher Konzentration kann uns Homocystein krank machen? In den letzten Jahren wurden dazu viele Untersuchungen angestellt und grundsätzlich gilt: Je niedriger der Homocysteinspiegel, desto gesünder ist es. Weiterlesen

Vitamin B6 - alles Wissenswerte - Homocystein Netzwerk

Die wichtigen Vitamine B6, B12 und Folsäure

Die Vitamine B6, B12 und Folsäure sind ein wesentlicher Bestandteil bei der Reduktion des Hcy-Wertes im Blut. Ist dieser Wert zu hoch, können die Gefäßwände in Mitleidenschaft gezogen werden, Plaque bildet sich und das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden, steigt stark an. Auch eine Depression, Alzheimer oder Osteoporose entstehen unter dem Einfluss eines erhöhten Hcy-Wertes eher. Die im Folgenden vorgestellten Vitamine helfen, den Hcy-Wert zu senken, indem sie den Körper bei der Umwandlung von Homocystein in das ungefährliche Methionin unterstützen. Doch nicht nur hierfür sind die drei Vitamine sehr wichtig. Welche Aufgaben sie noch übernehmen und wie der Bedarf gedeckt werden kann, klären wir im Folgenden. Weiterlesen

Homocystein Netzwerk

Schwangerschaft: Risiken durch Hyperhomocysteinämie

Bei einem erhöhten Homocysteinspiegel steigt nicht nur das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Depressionen, Alzheimer oder Glaukom. Besonders für schwangere Frauen und solche, die eine Schwangerschaft planen, kann ein zu hoher Homocysteinwert die Gefahr von Fehl- und Frühgeburten sowie Schwangerschaftsthrombosen, Gestosen wie Eklampsie oder Präeklampsie und intrauterine Wachstumsstörung erhöhen. Neben falschen Ernährungsgewohnheiten und Risikofaktoren wie Rauchen, ist die sogenannte MTHFR-Mutation bei vielen Frauen für eine Homocysteinämie verantwortlich. Weiterlesen

Zeichnung Körper mit Osteoporose - Homocystein Netzwerk

Ursachen, die eine Osteoporose begünstigen

Bei Osteoporose handelt es sich um einen allmählichen Knochenschwund, der dafür sorgt, dass der Knochen porös wird und bereits bei wenig Belastung bricht. Verantwortlich für den Knochenaufbau und -abbau sind die so genannten Osteoblasten und die Osteoklasten. Bis zum 30. Lebensjahr werden die Osteoblasten kontinuierlich angeregt, den Knochen aufzubauen und somit zu verdichten. Danach kommt es unter anderem aufgrund einer verringerten Produktion von Sexualhormonen zum allmählichen Knochenabbau durch die Osteoklasten. Je dichter der Knochen ist, desto länger hält er im Alter Belastungen stand. Neben dem natürlichen Alterungsprozess gibt es jedoch noch weitere Ursachen für Osteoporose.

Ein erhöhter Homocysteinwert wirkt sich negativ aus

Ein erhöhter Homocysteinwert hat viele negative Auswirkungen auf den Körper und begünstigt unter anderem eine Osteoporose-Erkrankung und somit Knochenbrüche, insbesondere des Hüftknochens und des Oberschenkelhalses. Folsäure sowie die B-Vitamine 6 und 12 sind ein wichtiger Bestandteil des Knochens und sorgen für dessen Erhaltung. Zudem senken sie einen erhöhten Homocysteinwert. Um das gefährliche Homocystein (Hcy) zu reduzieren, ist die regelmäßige Einnahme eines Kombi-Präparates sinnvoll, das aus den erwähnten B- Vitaminen besteht. So wird der Wert des Hcys im Blut gesenkt und gleichzeitig der Knochen gestärkt, eine Osteoporose tritt somit seltener auf.

Die Tatsache, dass sich der Homocysteinwert auf die Entstehung von Osteoporose auswirkt, konnte auch in Experimenten gezeigt werden. So wurden Zellkulturen mit knochenaufbauenden und knochenabbauende Zellen mit steigenden Mengen an Homocystein angereichert. Je mehr Homocystein in der Kultur enthalten war, desto mehr nahm auch die Aktivität der Osteoklasten (knochenabbauende Zellen) zu.

Ein weiterer Versuch an Mäusen konnte zeigen, dass eine Hyperhomocysteineämie (erhöhte Homocysteinwerte im Blut) eine Osteoporose auslösen kann. Die Tiere wurden 12 Wochen lang homocysteinreich gefüttert und im Vergleich zur Kontrollgruppe wurde festgestellt, dass die Knochen weicher waren und leichter brachen. Zudem stellten die Forscher fest, dass sich bei den Mäusen mit Hyperhomocysteineämie das Homocystein sehr stark in den kollagenen Fasern angereichert hatte. Das störte die Quervernetzung der Fasern und führte so zur weiteren Abnahme der Knochenfestigkeit.

Weitere Ursachen für Knochenschwund

Entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen können zur Entstehung von Osteoporose beitragen. Bei Krankheiten wie Morbus-Crohn oder Colitis ulcerosa können Nährstoffe vom Darm nicht mehr so gut aufgenommen und anschließend mithilfe des Blutes an die entsprechenden Bereiche im Körper transportiert werden. Wichtige Nährstoffe wie beispielsweise Kalzium, das auch für starke Konchen essentiell ist, können so nicht richtig verwertet werden.

Wer sich ungesund und kalziumarm ernährt, erhöht auch das Risiko, an Osteoporose zu erkranken. Wichtige Kalziumlieferanten sind zum Beispiel Milchprodukte oder Gemüse wie Grünkohl. Bewegungsmangel sowie Alkohol- und Zigarettenkonsum wirken sich zusätzlich negativ auf die Knochen aus.

Neben Magen- und Darmerkrankungen und ungesunder Lebensweise können auch verschiedene Medikamente die Entstehung einer Osteoporose begünstigen. Hierzu zählen vor allem Blutverdünner wie Marcumar und verschiedene Cortisonpräparate, die die Osteoklasten vermehrt ansprechen indem sie das Vitamin K blockieren. Vitamin K ist jedoch ein wichtiger Bestandteil der Knochenmatrix. Spezielle Zytostatika, die während einer Chemotherapie gegeben werden, wirken sich negativ auf das blutbildende Knochenmark aus. Ähnliches gilt für Lithium, das oft bei psychischen Krankheiten verschrieben wird. Dieses setzt zwar nicht am Knochenmark an, erhöht jedoch den Parathormonspiegel im Blut und kann dadurch ebenfalls ein begünstigender Faktor für eine Osteoporose-Erkrankung sein.

Osteoporose vorbeugen

Ausreichende Bewegung, Muskeltraining, Aufenthalte im Freien und eine gesunde Ernährung sind die wichtigsten Waffen gegen Knochenschwund. Alkohol und Nikotin schaden dem Körper hingegen und können den Knochenabbau beschleunigen. Soja-Produkte, ein Übermaß an Kohlenhydrate sowie phosphatreiche Nahrungsmittel – beispielsweise Räucherwaren – sind ebenso schädlich und sorgen im Laufe der Zeit für eine geringere Knochendichte, da der Körper Mineralien aus den Knochen ziehen muss, um den vorherrschenden Mangel zu kompensieren.

Wichtig ist auch, einem erhöhten Homocysteinspiegel vorzubeugen, da dieser Osteoporose begünstigt. Hierzu ist einerseits eine gesunde Lebensweise wichtig. Andererseits empfiehlt sich aber auch die Einnahme eines Kombi-Präparates, das die drei wichtigen Vitamine B12, B6 und Folsäure enthält. Denn eine gesunde Ernährung und Lebensweise reichen meist nicht aus, um den Homocysteinwert niedrig zu halten.

Auf Homocystein achten und vital bleiben

Erhöhter Homocysteinwert: Wer ist am häufigsten betroffen?

Von einem stetig zunehmenden Homocystein-Wert kann generell jeder betroffen sein. Es gibt aber bestimmte Personengruppen, die eine erhöhtes Risiko haben, einen hohen Homocystein-Wert aufzuweisen oder im Laufe der Zeit zu entwickeln. Hier ist also besondere Vorsicht und eine gute Prävention von Nöten. Welche Risikogruppen es gibt und wie gezielt entgegengesteuert werden kann, erfahren Sie in unserem Artikel. Weiterlesen

Homocystein Ernährung

Homocystein senken – Vitamine gegen die Aminosäure

Ein erhöhter Homocysteinspiegel ist für Volkskrankheiten, wie beispielsweise Osteoporose oder Alzheimer, verantwortlich. Um den erhöhten Hcy-Spiegel zu senken, ist in erster Linie eine ausreichende Versorgung mit den Vitaminen B6, B12 und Folsäure wichtig. Aber auch eine gesunde Lebensweise trägt dazu bei, den Hcy-Wert niedrig zu halten. Erfahren Sie mehr darüber in unserem aktuellen Artikel. Weiterlesen